Am Dienstag, dem 10. März 2026 war es wieder so weit. Die 19 Schüler vom MTG, die am Frankreichaustausch teilnahmen, trafen sich um 7.50 am ICE-Bahnhof, um dann pünktlich um 8.15 in den Zug nach Frankfurt einzusteigen. Von dort sind wir weiter nach Mannheim gefahren und von da etwa vier Stunden weiter nach Paris. Dort sind wir mit der Metro bis zum Eiffelturm gefahren und hatten dort etwa eine halbe Stunde Aufenthalt. Wir haben Fotos gemacht und Souvenirs gekauft. Nach einer erneuten Metro- und Zugfahrt mit einer französischen Regionalbahn kamen wir in Tonnerre am Bahnhof an und wurden auch direkt unseren Gastfamilien zugeordnet. Diese haben uns zu ihnen nach Hause gebracht und wir konnten uns erst einmal etwas einleben.
Am nächsten Tag sind wir alle mit unseren Austauschschülern in das College Abel Minard nach Tonnerre gekommen. Besonders war, dass wir bis 17 Uhr in der Schule geblieben sind, dort zu Mittag gegessen haben und dass eine Schulstunde 55 Minuten dauert. Mittags haben wir wieder etwas mit unserer Gastfamilie unternommen.
Am Donnerstag haben wir nicht am Unterricht teilgenommen, sondern mit unseren Austauschschülern alle zusammen einen Ausflug in die zwei Stunden entfernte Mittelalterstadt Provins unternommen. Es war ein langer Tag mit je einer deutschen und eine französische Führung, über Provins im Mittelalter, für die wir in zwei Gruppen eingeteilt wurden. Außerdem gab es noch einen Fragebogen, den wir in deutsch-französischen Viererteams ausgefüllt haben. Am Ende hatten wir noch kurz Zeit, um in der Touristinfo Souvenirs zu kaufen. Um 16 Uhr sind wir wieder mit dem Bus zurück nach Tonnerre gefahren. Es war ein toller Tag mit vielen verschiedenen Eindrücken. Den Abend haben wir dann wieder bei unseren Gastfamilien verbracht.
Am Freitag sind wir alle wieder bis 17 Uhr zur Schule und dann mit gemischten Gefühlen ins Wochenende gegangen, das wir ja ganz allein mit unserer Gastfamilie verbracht haben. Alle hatten ein tolles Wochenende. Viele waren mit ihren Gastfamilien eislaufen oder im Schwimmbad. Manche waren aber auch bei sportlichen Wettbewerben oder bei den Hobbys ihrer Austauschschüler mit dabei.
Dann war auch schon wieder Montag und damit der letzte Tag in Tonnerre bei unseren französischen Gastfamilien. Für diesen Tag hatten unsere Lehrer noch etwas geplant: Morgens waren wir in der Schule, aber nach dem Mittagessen sind wir in einer großen Gruppe mit allen Austauschschülern aus Deutschland und Frankreich in das Stadtzentrum in Tonnerre in einen Park spaziert. Dort haben wir noch einmal einen Fragebogen über Tonnerre bekommen, wir auf Deutsch und die französischen Schüler auf Französisch. Dann haben wir uns schnell auf den Weg gemacht, um alle Fragen möglichst schnell (und richtig) zu beantworten. Weil wir alle pünktlich nach einer Stunde wieder im Park waren, durften wir uns dann noch 45 Minuten in Tonnerre umsehen. Dort gab es Bäckereien und Konditoreien, ein kleinen Mini-Markt und die Fosse Dionne, die sich natürlich jeder einmal angesehen hat. Dann war der Ausflug auch schon wieder vorbei, und wir waren den letzten Abend bei unseren Gastfamilien.
Am Dienstagmorgen verabschiedeten wir uns von unseren Austauschschülern (und natürlich von der Gastfamilie). Dann sind alle, die nicht direkt zum Bahnhof gebracht wurden, mit Frau Karwe und Herrn Schmidt zum Bahnhof gelaufen. Es wurde eine angenehme Rückreise, da wir - wie auf der Hinfahrt - keinen Stress beim Umsteigen hatten und alles glattlief. Wegen der verschiedenen Zugfahrzeiten hatten wir sogar noch zwei Stunden Aufenthalt am Pariser Bahnhof Gare de l‘Est. Dann sind wir wieder mit einmal Umsteigen zum Frankfurter Bahnhof gefahren, und nach etwa einer Stunde Aufenthalt konnten wir dann auch von dort weiter nach Montabaur fahren. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von unseren Familien und Freunden erwartet und freudig empfangen.
Wir waren uns einig, dass es sich gelohnt hat, am Austausch teilzunehmen und wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch im April!
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