Strasbourg-Exkursion

18. Februar 2026 Französisch

Besser spät als nie! Nachbericht über unsere Fahrt vom 27.06. - 29.06.2025

Als das Schuljahr 2024/2025 sich nun wirklich seinem Ende zuneigte, nun wirklich jede noch so kleine Note vergeben worden war und ein genereller Hauch von Sommerferien, sorglosen Sonnentagen und Freibadpommes durch den ganzen Schulbetrieb wehte, ging es für den Grundkurs Französisch 12 von Frau Groß, sowie den Leistungskurs Französisch 12 von Frau Haupt auf eine besondere Exkursion.
Der Besuch der französischen Grenzstadt Straßburg bot die seltene Gelegenheit, die mühsam über Jahre erlernten Französischkenntnisse tatsächlich auch einmal in der Realität anzuwenden.
Nach einer mehrstündigen Zugfahrt, welche für DB-Verhältnisse überraschend harmonisch ablief, erreichte die Reisegruppe bereits Kehl, die deutsche Schwesterstadt Strasbourg, welche auf der rechtsrheinischen Seite liegt und sogar an das S-Bahn-Netz des französischen Nachbars angebunden ist.
Strasbourg ist nicht dafür bekannt, dass sich einer der Sitze des Europäischen Parlaments dort befindet, sondern auch die durchaus außergewöhnliche Fusion aus klassischer deutscher Fachwerkbauweise, als aber auch französischer Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert machen den Besuch mehr als lohnenswert.
Davon konnten wir uns nach dem Einchecken in unserem modernen und angesichts der Außentemperaturen glücklicherweise auch klimatisiertem Hotel, auch eigenhändig überzeugen.
So erkundete man die Stadt erst zu Fuß und anschließend auch per Boot, was angesichts der diversen Wasserstraßen, welche etwa durch die historische Altstadt namens „La Petite France“ führen, bereits einen sehr ordentlichen Überblick über einen Großteil der sehenswertesten Gebäude birgt. Im Anschluss ließ man den Tag in Kleingruppen etwa in einem der zahlreichen elsässischen Restaurants, oder aber auch direkt am Flussufer ausklingen.
Der Samstag begann für uns insgesamt ebenfalls äußerst lehrreich und interessant. Mit dem Besuch des Europäischen Parlaments, welches in Straßburg einen seiner Sitze hat, tauchten wir mittels einer Audioführung in die Realitäten der europäischen Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen ein.
Eine wertvolle Lehre, welche hieraus zu ziehen ist, ist dass die EU für den innereuropäischen Dialog und Frieden, folglich also auch für das Wohlergehen von jedem und jeder, von unabdingbarem Wert ist. Besondere Highlights waren beispielsweise der Besuch des Plenarsaals, sowie der Aussichtsplattform, von welcher die Stadt, sowie die nahe gelegenen Vogesen überblickt werden konnten. Nach einigen Stunden, welche etwa zum Besuch des lokalen Einkaufszentrums oder aber auch weiterer schöner Ecken, wie etwa dem Universitätsgebäude, genutzt wurden, folgte eine außerordentliche gemeinsame Aktivität.
Man traf sich an einem der historischen Wirtshäuser, wo französische und elsässische Spezialitäten aufgetischt wurden, der berühmte Flammkuchen natürlich inbegriffen.
Den letzten gemeinsamen Abend genossen wir gemeinschaftlich am Ufer des Flusses Ill oder auch rundum den Straßburger Münster.
Glücklicherweise erlaubte das mehr als milde Wetter das urbane Flair und die generell schöne Stimmung bis spät in die Abendstunden zu nutzen und die beiden äußerst intensiven Tage sehr gelungen abzurunden.
Am finalen Sonntag stand der Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten wie etwa der „pont couverts“ an. Hierbei handelt es sich um eine architektonische Besonderheit, welche einerseits als historische Stadtmauer, aber auch als Stauwerk diente, beziehungsweise weiterhin dient.
Die folgende Heimfahrt, welche trotz überfüllter Züge mehr als amüsant verlief, bot uns Raum das Erlebte zu reflektieren und sich bewusst zu machen, dass wir drei lehrreiche, aber auch wirklich schöne Tage verbracht hatten.
Viele schöne Erinnerungen wurden gesammelt, welche noch für viele Jahre als hervorgehobener Teil unserer Oberstufenzeit im kollektiven Gedächtnis verbleiben werden.
Es zeigt sich erneut, dass es sich weiterhin lohnt Französisch auch in der Oberstufe zu wählen.

Maël Meuer, MSS 13

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