Spring Awakening - Musical

10. Februar 2026 Deutsch

Ergebnisprotokoll

Spring Awakening (Musical) 
Anlass
• Werk im Unterricht behandelt; sehr alt und schwer verständlich
(in überraschender Übereinstimmung mit einigen Lehrkräften)
Teilnehmer
• Klasse 9d (31 Schülerinnen, gemischt)
• 1 Lehrer (männlich)
Thema
• Erwachsenwerden
• Sexualität – beschrieben und ausgelebt
• schulische Belastung und elterlicher Druck
• Abtreibung – Erwartungen an junge Frauen
→ Bedeutung im heutigen Zeitalter: immer noch relevant
(leider)
Fahrt
• Am Freitag, den 23.01.26 – (deswegen ein verlängertes Wochenende in Schüleraugen)
• Im Voraus 30 € plus Busfahrt bezahlt; bei Gesamtkosten von ca. 900 € wurden entsprechende Erwartungen geweckt
• Netter Busfahrer, sehr laute Klasse (wie erwartet)
• Kopfhörer während der Fahrt erlaubt – (positiv)
• Originaltitel: Frühlings Erwachen
Titel des Musicals:Spring Awakening
(Kurze Verwirrung unsererseits ob bei englischer Inszenierung Untertitel eingespielt werden)
Ankunft
• „Junges Theater Bonn“ in…(
trommelwirbel)…Bonn
• Mehrere fremde Schulklassen anwesend
• Kurz im Großstadtdschungel ausgesetzt (Lehrer laut eigener Aussage Tickets besorgt oder war es Milch?)
• Entschädigung seinerseits in Form von mitgebrachten „Broschüren“ (ein Eis hätte es auch getan)
• Gänge zwischen den Sitzreihen deutlich zu eng (mehr geklettert als gegangen)
• Bühne von überall gut sichtbar; Teile des Stücks wurden zwischen den Reihen gespielt (verblüffend)
Performance
• Darsteller verkörpern ihre Figuren bis ins kleinste Detail (in manchen Fällen ZU überzeugend)
• Jede Szene erhält einen eigenen Song zur Stimmungsuntermalung (Überraschung!—auf Deutsch)
• Einige Szenen sehr intensiv gespielt – (sichtbares Unwohlsein bei Schülern)
• Wichtigste Szenen wurden übernommen, die Handlung blieb schlüssig
• Sprache gut verständlich – im Gegensatz zur Originallektüre (erklär mir mal „Windbeuteleien“ und „Fünfgroschendirne“)
• Teilweise alternative Interpretationen: ernste Szenen wie Vergew
beep* wurden nur als zögerliche Liebkosungen
dargestellt
• Komik als wichtiger Bestandteil des Stückes, z. B. übertriebene Darstellung eines in den Lehrer verliebten Schülers
• Live-Musikbegleitung durch Musiker – eines der sehenswerten Highlights der Aufführung
• Großer, minutenlanger Applaus, vermutlich aus Höflichkeit
Angebot
• Eine Pause; bei Verspätung kein erneuter Einlass in den Saal (schwere Entscheidung)
• Toiletten und Sitzplätze kostenlos – empfehlenswert
• Speisen und Getränke verfügbar, jedoch ratsam, eigene Verpflegung mitzubringen
(ansonsten ist mit Kreditaufnahme zu rechnen)
Rückfahrt
• Lehrer zufrieden-alles im Lot
(Hauptsache)

Fotocopyright, Matthias Jung, Junges Theater Bonn

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