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Hand auf's Herz!

  • 28 November 2019 |

20191115 Kinderakademie MTG Thomas BoehmDie 6d des MTG war am 15.11.2019 zu Gast in der Uniklinik Mainz.

Zusammen mit Frau Kirschner und Frau Buhrmann hieß es an diesem Tag HAND AUF'S HERZ! 

Wiebke ist Medizinstudentin ebenso wie Mark und Jan. Sie geleiten uns durch den ganzen Tag. Zuerst lernten wir etwas über die Nebenwirkung von Zigaretten. Zigaretten enthalten viele Giftstoffe, wie z.B. Nikotin. Nikotin ist der Stoff, der die Sucht nach Zigaretten hervorruft. Aber Zigaretten führen auch zu einer Raucherlunge, einem Raucherbein oder Lungenkrebs und vieles mehr. 

In Deutschland rauchen ca. 30% aller Erwachsenen, aber auch Kinder zwischen 14 und 18 Jahren geben dem Verlangen nach Zigaretten nach. Eine Zigarette verkürzt das Leben um 30 Min. Die Stelle, an der die Zigarette angezündet wird, kann bis zu 900°C heiß werden und sondert gefährliche Giftstoffe ab. Jährlich sterben in Deutschland ca. 50000 Menschen, weil sie geraucht haben.

20191115 hand aufs herz1Viele denken, Shishas wären weniger gefährlich als Zigaretten, jedoch stimmt das nicht. Denn 20 bis 30 Minuten Shisha-Rauchen entsprechen etwa 100 Zigaretten. Dort wo das Wasser einer Shisha verdunstet wird es bis zu 400 Grad°C heiß und es werden ebenso gefährliche Giftstoffe wie bei einer Zigarette abgesondert. 

In der Uniklinik Mainz gab es allerdings auch einige Spiele, die verdeutlichen, wie gefährlich das Rauchen ist. Mit einem Automaten konnte man durch eine „Raucherlunge atmen“. 

Außerdem erklärte man uns einiges über das Herz. Letztendlich zeigte man uns, wie man einen Menschen wiederbelebt. Wenn man auf der Straße oder irgendwo anders einen Menschen leblos auf dem Boden liegen sieht, dann sollte man zuerst versuchen, die am Boden liegende Person auf sich aufmerksam zu machen. Falls das nicht klappen sollte,20191115 hand aufs herz3 dann legt man ein Ohr an den Mund des Bewusstlosen und schaut, ob sich der Brustkorb hebt und senkt. Wenn das nicht der Fall ist, ruft man den Rettungsdienst an, der unter der Nummer 112 zu erreichen ist. 

Danach überstreckt man den Kopf des Bewusstlosen. Nun beginnt man die Herzdruckmassage, indem man eine Hand über die andere verschränkt und in die Mitte der Brust legt. Die Hände drücken 5 – 6 cm des Brustkorbs herunter. Das Ganze macht man 30 mal. Anschließend hält man die Nase zu und pustet in den leicht geöffneten Mund zweimal mit einer kleinen Pause hinein. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist. Ich kann von dem Besuch in der Uniklinik nur profitieren. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht und ich würde den Besuch auf jeden Fall noch einmal wiederholen.

Bericht: Sarah Krüger 6d

Letzte Änderung am Donnerstag, 28 November 2019 17:01
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