Fachbereich Erdkunde

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beitrag erdkunde 02Organisation des Unterrichts

 

Erdkunde in der Oberstufe

Was bedeutet Geographie in der Oberstufe im Unterschied zur Mittelstufe?

Zwar werden in der Oberstufe noch einmal schon aus der Mittelstufe bekannte Themen (z.B. Plattentektonik, Landwirtschaft, Klimazonen) behandelt, dennoch ist dies nicht dasselbe wie in der Mittelstufe: Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten werden vorausgesetzt (Allgemeinbildung) stärkere Vernetzung der Themen, Zusammenhänge, Aktualisierungen (insbesondere gesellschaftliche und wirtschaftliche Themen) verstärkte Anwendung von geographischen Methoden mehr eigenständiges Arbeiten größeren Wert auf eigene Meinung

Was bedeutet Leistungskurs Geographie im Unterschied z.B. zum Grundkurs?

mehr Stunden: 4 statt 2 Stunden pro Woche Unterricht, dadurch mehr Breite: es können mehr Themen behandelt werden mehr Tiefe: diese Themen können intensiver erarbeitet werden mehr Dynamik: da nur interessierte Schüler/innen LK wählen, wird es spannend im Leistungskurs (Anm.: leider ein Wunschdenken von Geographielehrern) mehr Vernetzung: aufgrund des höheren Interesses (siehe Klammer oben) und besserer Voraussetzungen der Schüler können die Themen untereinander besser aufeinander bezogen werden, sei es untereinander, sei es mit aktuellen Bezügen

Warum soll man Geographie als Leistungskurs wählen?

Interesse: Ich will Erklärungen bekommen, wie und warum etwas wo passiert („Der Atlas ist meine Bibel“;-)). Selbsterfahrung: Ich will erfahren, wer wir sind und warum wir so leben und geworden sind („Der Geograph als Manager des Planeten Erde“). Neugier: Ich will wissen, wie andere, fremde Gesellschaften Kulturen leben, bzw. ich will erfahren, wie unsere eigene Gesellschaft funktioniert. [Spaß/Unterhaltung]: Natürlich macht Erdkunde Spaß, Spaß bedeutet aber nicht ‚Spiel‘ (!), sondern baut auf dem Interesse auf! Ich will mich in andere Gesellschaften und Kulturen hineinversetzen: Wie leben, denke und handeln die Menschen in verschiedenen Räumen der Erde? Dazu dienen z.B. auch Exkursionen, die in der Oberstufe nicht immer zwangsläufig in der Schulzeit liegen, dafür aber absolut lohnenswert sind.

Welche Voraussetzungen braucht man für Geographie als Leistungskurs?

  • Lesenkönnen, d.h.
    • Thesen und Begründungen aus Texten herausfinden können
    • Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden können (z.B. Materialauswertung in einer Kursarbeit)
    • regelmäßig Zeitung lesen, um über Tagesgeschehnisse (häufig stark wirtschaftliche geprägte Themen) informiert zu sein
  • Schreibenkönnen, d.h.
    • sich schriftlich ausdrücken können (richtige Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung, Satzbau, Aufsatzgliederung)
    • darüber hinaus: geographische Fachbegriffe und Fachtheorien anwenden können
  • Wissenhaben
    • gute Allgemeinbildung besitzen
    • Grundwissen und Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Ereignisse, Fachbegriffe, sowie ein solides Faktengerüst haben und dies anwenden können
    • Topographisches Grundwissen
  • Können, Methodenfähigkeiten besitzen und diese anwenden können
    • Karten, Diagramme, Texte, Bilder, Schaubilder, Grafiken, Statistiken interpretieren können
    • siehe oben unter „Lesen“ und „Schreiben“
  • Denkenkönnen, d.h.
    • sich immer wieder mit Thesen und fremden Positionen auseinandersetzen wollen
    • sich selbst und seine Werturteile in Frage stellen können
    • eigene Meinung und Urteile begründet darstellen können
    • Zusammenhänge zwischen verschiedenen Aspekten (z.B. Ereignissen) selbstständig ziehen können („vernetzt denken“)
  • Engagierenwollen, d.h.
    • im Unterricht mitarbeiten
    • seine Meinung vertreten
    • seine Interessen einbringen
    • neugierig auf die Ereignisse in der Welt sein (Bereitschaft, das gesellschaftlich-politische Tagesgeschehen zu verfolgen)